Leseempfehlung · DIE ZEIT · Archiv 2018
Geschäftsmodell: Rechte Wut – Geld und Rückhalt für Journalistenwatch
Rechte Medien brauchen Geld, Strukturen und öffentliche Glaubwürdigkeit. Die ZEIT-Recherche erschließt das Umfeld von Journalistenwatch. Eine ergänzende Panorama-Recherche zeigt, wie rassistische Stimmungsmache und Angriffe auf kritische Journalist:innen mit dem Ansehen eines gemeinnützigen Vereins zusammenkamen.
Wer rechte Medien finanziert
Geschäftsmodell: Rechte Wut (PDF)
Recherche zu Geldgebern und Vereinsstrukturen hinter Journalistenwatch. Druckfassung auf der Website von Christian Fuchs. Originaladresse bei ZEIT ONLINE.
Hetze mit dem Ansehen der Gemeinnützigkeit
Panorama dokumentierte am 28. März 2019, wie Journalistenwatch Migrant:innen herabsetzte und gegen die Rechtsextremismus-Recherchen von Christian Fuchs und Paul Middelhoff agitierte. Zugleich warb der Verein damals mit steuerlich absetzbaren Spenden und einer Anerkennung für die Förderung der Volksbildung. [2]
Der im Bericht befragte Staatsrechtler Joachim Wieland erklärte, dass Gemeinnützigkeit die Spendenbereitschaft erhöhe und einem Verein Seriosität verleihe. Darin liegt der politische Konflikt: Ein staatlich verliehenes Gütesiegel verschaffte einer Plattform Rückhalt, die Menschen abwertete und kritische Berichterstattung bekämpfte. [2]
Den Panorama-Bericht „Steuer: Vorteile für rechtsradikale Vereine“ lesen.
Weitere Leseempfehlungen
November 2018: Rechte Medien und Angriffe auf die Justiz
Die ZEIT-Recherche zu Journalistenwatch und der taz-Bericht über die Richterschelte von Bürger in Wut.
Empfehlungen der Redaktion
Weitere Leseempfehlungen und Zugänge zu Recherchen über rechte Akteur:innen, Strategien und Netzwerke.
Redaktion
AfD Watch Bremen
Quellen und weiterführende Recherchen
Die ZEIT-Recherche stammt von 2018; die ergänzende Panorama-Recherche beschreibt den Stand vom März 2019.
Druckfassung der Ausgabe 45/2018, Seite 28; bereitgestellt auf der Website des Mitautors. Original bei ZEIT ONLINE.
Steuer: Vorteile für rechtsradikale Vereine
Ergänzende Recherche zu den damaligen Steuervorteilen, zur Abwertung von Migrant:innen und zu Angriffen auf Journalisten.
