Recherchen und Berichte über die extreme Rechte und ihrer Netzwerke sind eine Seite gesellschaftlich notwendiger Auseinandersetzung. Auf der anderen Seite stehen die Betroffenen extrem rechter, rassistischer und antisemitischer Ideologien. Lokal und bundesweit beraten, unterstützen und informieren Fachstellen über Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus und anderen Formen von Menschenfeindlichkeit. Neben Beratungen, existieren Projekte zur Förderung zivilgesellschaftlichen Engagements gegen die extreme Rechte.

 

soliport bremen ist eine unabhängige Beratungsstelle für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Bremerhaven und Bremen. Im Mittelpunkt stehen die Bedürfnisse und Perspektiven der Ratsuchenden. Wir unterstützen sie darin, ihre Rechte wahrzunehmen und die Folgen eines Angriffs zu bewältigen. Unser kostenloses Unterstützungsangebot richtet sich an direkt Betroffene, ihr soziales Umfeld sowie Personen, die rechtsmotivierte Vorfälle beobachtet haben. Das Ziel unserer Arbeit ist, dass Betroffene rechter Gewalt praktische Solidarität erfahren und in ihrem Handeln gestärkt werden.

Wir arbeiten auch proaktiv. Wenn wir von einem rechtsmotivierten Angriff erfahren, nehmen wir Kontakt zu den Betroffenen auf und bieten unsere Unterstützung an. Hinweise auf rechtsmotivierte Angriffe nehmen wir dankend entgegen. Wir unterstützen die Entwicklung von Empowerment- und Vernetzungsstrukturen, verfolgen öffentliche Debatten, mischen uns ein und versuchen, die Öffentlichkeit für die Ursachen und Folgen rechtsmotivierter Gewalt zu sensibilisieren.

 

 

lidice haus ist eine gemeinnützige Bildungs-, Beratungs- und Informationseinrichtung für junge Menschen, Mitarbeiter*innen der Kinder- und Jugendhilfe, Lehrer*innen sowie Eltern. Mit unserem Namen setzen wir ein Zeichen: „Lidice“ ist Mahnmal und Erinnerung an die Verbrechen faschistischer Herrschaft. „Erinnern für die Zukunft“ bedeutet für uns, mit unserer Jugend- und Bildungsarbeit eine solidarische und gleichberechtigte Gesellschaft zu fördern.

Wir engagieren uns für die Stärkung von Demokratie und setzen uns für eine Kultur der Anerkennung und Wertschätzung von Vielfalt ein. Wir ermutigen junge Menschen sich mit ihrer Stimme in demokratischen Prozessen Gehör zu verschaffen und der Wirksamkeit des eigenen Handelns zu vertrauen.

 

 

pro aktiv gegen rechts bremen Die Beratungsstelle pro aktiv gegen rechts informiert und berät zu den Themenfeldern Rechtsextremismus, Antisemitismus und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Das Ziel von pro aktiv gegen rechts ist es, Jugendliche, junge Menschen und Erwachsene zu unterstützen und zu befähigen, eine demokratische Kultur jenseits von Rassismus, Antisemitismus und Menschenfeindlichkeit zu ermöglichen sowie sich aktuellen, rechts motivierten Entwicklungen und Geschehnissen entgegen zu stellen.

Engagierte Jugendliche, interessierte Einzelpersonen und insbesondere Multiplikator/innen, wie pädagogische Fachkräfte, Mitarbeiter/innen der Jugendhilfe, Lehrer/innen und Quartiersmanager/innen, aber auch Stadtteilgremien, Präventionsräte und soziale Einrichtungen sowie ehrenamtliche Helfer/innen, sind Hauptzielgruppen der Beratung.

 

 

mobile beratung gegen rechtsextremismus bremen und bremerhaven beraten und unterstützen bei allen Fragen und Anliegen in den Bereichen Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus sowie allen Formen Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit in Bremen und Bremerhaven.”Antisemitische Schmierereien in der Schule, rechte Cliquen in der Nachbarschaft, rassistische Vorfälle im Betrieb oder muslimfeindliche Sprüche im Sportverein?

Unsere Beratung ist menschenrechtsorientiert und wir unterstützen kurzfristig, unbürokratisch, kostenlos und bei Bedarf aufsuchend und anonym. Bitte beachten Sie, dass wir aufgrund der aktuellen Infektionsschutzmaßnahmen zurzeit ausschließlich (video-)telefonische Gesprächstermine anbieten können. Unser Ziel ist es, das solidarische, zivilgesellschaftliche Engagement vor Ort zu unterstützen und die demokratische Kultur gegen rassistische, antisemitische und andere Ungleichwertigkeitsvorstellungen zu stärken.

 

 

amadeu antonio stiftung Seit ihrer Gründung 1998 ist es das Ziel der Amadeu Antonio Stiftung, eine demokratische Zivilgesellschaft zu stärken, die sich konsequent gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus wendet. Dafür unterstützt sie Initiativen und Projekte, die sich kontinuierlich für eine demokratische Kultur engagieren und für den Schutz von Minderheiten eintreten.

Die Stiftung fördert unkompliziert und verteilt das Geld gezielt dort, wo es am dringendsten benötigt wird. Die wichtigste Aufgabe der Amadeu Antonio Stiftung über eine finanzielle Unterstützung hinaus: Aufmerksamkeit für engagierte Menschen vor Ort zu schaffen und das Thema Rechtsextremismus dauerhaft auf die Tagesordnung zu bringen.