Iloff, AfD Diepholz, (links) mit Abgeordneten Magnitz, AfD Bremen. Freuen sich über wie leicht ihre Höcke-Jugend zu lenken ist und tolle Bilder auf dem Rücken der Hinterbliebenen von Daniel S. und der Gemeinde zu machen sind. Bildquelle: Recherche Nord

Andreas Iloff, AfD Kreisverband Diepholz (Nds.)

Andreas-Dieter (“Adrich”) Iloff, der schon länger als die Bremer JA vom VS beobachtet wird, ist Mitorganisator vom neonazistischen „Deutschen Bund“. Eine Art elitäre völkische Sekte, die nicht zuletzt 2013 in Kirchdorf auch Mitglieder der verbotenen Organisation HDJ auf einer konspirativ organisierten Veranstaltung beherbergte. Bereits mehrere Jahre kamen im Zuge der am NS orientierten „Sommersonnenwende“ diverse Neonazis auf den Hof von Iloff, um im völkischen Zeltlager „Die gute alte Zeit“ unter Hitler nachzuspielen. Rechtsextremismus-ExpertInnen und der Verfassungsschutz stufen den „Deutschen Bund“ als gefährlich ein. Die Behörden geben an, in der Mitgliederzeitung dieser völkischen Sekte werde „das NS-Regime verherrlicht, NS Verbrechen relativiert und rassistisches Gedankengut vertreten“. Neben diesen Aktivitäten unterhält Iloff gute Kontakte zu Thorsten Heise, Chef der thüringischen NPD. Heise wiederum hatte Untersuchungen zufolge Kontakt zu Tätern, bzw. Beschuldigten im NSU-Prozess. Interessant, da Podiumsgast Benedikt Kaiser ebenfalls im Umfeld von Beschuldigten im NSU-Prozess agierte.

Hallmann (links) mit Iloff (rechts) in Hannover beim HoGeSa Aufmarsch. Bildquelle: Recherche Nord

Auch mit anderen organisierten militanten Neonazis konnte Iloff nachweislich in Verbindung gebracht werden. Darunter Kader des verbotenen „Nationaler Widerstand Dortmund“. Iloff bestreitet trotz objektiver Belege diese Tatsachen. Auch beim HoGeSa Aufmarsch in Hannover trat Iloff mit militanten Neonazis auf. Die AfD Niedersachsen und die Bundes-AfD decken seit Jahren Iloffs Netzwerk mit ihrer bürgerliche Fassade. Der Bundesvorsitzende Gauland war im August 2017 gemeinsam mit Iloff, während des Bundestagswahlkampfs 2017, in Stuhr-Brinkum aufgetreten. Auch hier trat die AfD Bremen wie in Kirchweyhe unterstützend auf. Ein reger Austausch also zwischen Iloff und dem Vorstand der AfD Bremen. Ebenso zwischen den beiden “JA” Vorständen, Bremen und Niedersachsen. 

Einordnung

Die zunehmenden Beziehungen zwischen den beiden Verbänden Bremen und Diepholz seit der Wahlkampf-Phase 2017, unterstreichen wie tief verwurzelt Akteure des Bremer Landesvorstands mit neonazistischen Strukturen in Niedersachsen sind. Dass der Bremer Verfassungsschutz erst Mitte 2018 zu der Überlegung gelangt, auch den Landesvorstand zum Überwachungsobjekt der Behörde zu machen, demonstriert wie entfernt die Behörde von diesen Strukturen ihre Aufgabe wahrzunehmen scheint. Andreas Iloff im direkten Einflussbereich der Bremer AfD, lässt keine Zweifel daran, dass die Bremer Landesführung auch Teil dieser rechtsextremen Strukturen ist und, wie oft betont, weiterer rechtsextremer Strukturen wie der “IB” Bremen und Niedersachsen, welche politisch bei militanten Neonazis-Strukturen, wie der “JN”, sozialisiert sind. Teile des Landesverbandes operieren und rekrutieren bewusst im Hintergrund, um militante Szenekreise an sich binden zu können. Bei einer Veranstaltung der AfD in der Bürgerschaft wurde die enge Verbindung zu neonazistischen Strukturen öffentlich kurz sichtbar, wie zuvor auch bei einer Wahlkampf-Veranstaltung in Stuhr, einer “Trauer”-Inszenierung in Kirchweyhe sowie beim Besuch der Bundeskanzlerin auf dem Bremer Marktplatz

Redaktion
AfD Watch Bremen

 

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