Robert Teske: Organisator des völkischen Netzwerks – von Bremen in den Bundestag
Personendossier · Stand: 2026
Robert Teske verbindet die Bremer Junge Alternative, Björn Höckes Thüringer Machtapparat und die parlamentarische Sozialpolitik der AfD. Seine Laufbahn führt über gemeinsame Auftritte mit Identitären, Arbeitsplätze in Abgeordnetenbüros und die Förderung rechter Netzwerke zum eigenen Bundestagsmandat. Heute arbeitet er daran mit, soziale Zugehörigkeit national zu verengen und demokratische Gegenkräfte unter Druck zu setzen. Das Dossier erschließt seine Funktionen, politischen Positionen und dokumentierten Verbindungen über ein Jahrzehnt.

Person und Funktionen: ein Berufsweg durch die AfD
Teske wurde am 8. März 1990 in Brandenburg an der Havel geboren. Nach seiner veröffentlichten Selbstauskunft legte er 2010 in Osterholz-Scharmbeck das Abitur ab, absolvierte von 2010 bis 2013 in Bremen eine Ausbildung zum Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung und arbeitete anschließend in der Speditionsbranche. Seit 2014 gehört er der AfD an. Von 2019 bis 2025 war er bei der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag beschäftigt. [1]
| Bereich | Dokumentierter Stand |
|---|---|
| Bundestag | Seit 2025 Abgeordneter für den Wahlkreis 195: Suhl – Schmalkalden-Meiningen – Hildburghausen – Sonneberg. Gewählt mit 42,1 Prozent der Erststimmen. [2] |
| Parlamentarische Arbeit | Ordentliches Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales; stellvertretendes Mitglied der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung. [1] |
| Parteifunktionen | Nach veröffentlichter Selbstauskunft seit 2024 Mitglied des AfD-Landesvorstands Thüringen und des Kreisvorstands Mittelthüringen. [1] |
| Frühere kommunale Funktionen | Erfurter Stadtrat ab 2024 bis 30. Juni 2025; auch die Aufsichtsratstätigkeit bei der Erfurter Garten- und Ausstellungs gGmbH endete laut Veröffentlichung an diesem Tag. [1] |
| Weitere veröffentlichte Tätigkeit | Aufsichtsratsmitglied der Thüringer Zukunftskontor GmbH. Als frühere berufliche Tätigkeit ist außerdem die Arbeit für den Landtagsabgeordneten Daniel Haseloff angegeben. [1] |
Seine politische Bedeutung liegt in der Verbindung dieser Ebenen: Jugendverband und Landespartei boten erste Führungsfunktionen, parlamentarische Beschäftigung verschaffte berufliche Kontinuität, das Bundestagsmandat schließlich eigene personelle und politische Gestaltungsmöglichkeiten. Die Bremer Jahre sind deshalb ein wesentlicher Teil der Vorgeschichte seiner heutigen Stellung.
Chronologie: vom Jugendfunktionär zum Arbeitgeber im Bundestag
| Zeit | Station und Bedeutung |
|---|---|
| 2014–2016 | AfD-Beitritt, Kontakte zur Berliner Jungen Alternative, anschließend Aufbau des Bremer JA-Landesverbands unter seinem Vorsitz. [1] [38] |
| 2017 | Teilnahme an der Berliner IB-Demonstration; im Dezember Wahl zum zweiten stellvertretenden Vorsitzenden der Bremer AfD. [3] [4] |
| 2018 | Arbeit im Umfeld des Magnitz-Büros; öffentlicher Konflikt um die beobachtete JA und aussichtsreiche Kandidaturen. [9] [12] |
| 2019–2025 | Wechsel nach Thüringen und langjährige Tätigkeit als Höckes Büroleiter. [2] |
| 2024 | Eigene Direktkandidatur bei der Thüringer Landtagswahl; im Wahlkreis Kyffhäuserkreis I unterliegt er dem CDU-Kandidaten Stefan Schard. [16] |
| 2025 | Bundestagsmandat in Südthüringen; seit April beschäftigt er Benedikt Kaiser als wissenschaftlichen Mitarbeiter. [2] [18] |
| 2026 | Gespräch mit Martin Sellner im Thüringer Landtag, Unterstützung des Jungeuropa-Treffens und Mitwirkung am Vorstoß zur Änderung der AfD-Unvereinbarkeitsliste. [32] [33] [36] |
Bremen: Jugendverband als Zugang zur Parteiführung
Teskes Bremer Karriere begann mit Verbindungen, die über die Stadt hinausreichten. Unsere Dokumentation zeigt ihn 2015 mit Manuel Schmidt und Moritz Schellenberg in der Berliner Bibliothek des Konservatismus. Im Oktober 2016 übernahm er den Vorsitz des neu gegründeten Bremer Landesverbands der Jungen Alternative. Mit seinem Stellvertreter Marvin Mergard entstand eine Führung, die Jugendorganisation und Landespartei eng miteinander verband. [38]

Der Jahresrückblick von Belltower.News für Bremen 2017 dokumentiert den nächsten Schritt: Teske wurde im Dezember zweiter stellvertretender AfD-Landesvorsitzender, Mergard Schriftführer. Ihre öffentlich sichtbare Nähe zur Identitären Bewegung stand diesem Aufstieg nicht entgegen. Beide gelangten in die Parteiführung, nachdem ihre Teilnahme an einer IB-Demonstration bereits Gegenstand journalistischer Berichterstattung gewesen war. Der Jugendverband fungierte damit als Personalreservoir eines Landesverbands, der die Kooperation mit dem identitären Milieu praktisch zuließ. [3] [4]
Auch die Medienarbeit gehörte zum Aufbau dieser Stellung. Der Belltower-Jahresrückblick 2018 beschreibt Teskes Mitwirkung am Podcast „90 Grad“ des damaligen IB-Akteurs Jonas Schick. Politische Funktionen, persönliche Bekanntschaften und gemeinsame Publizistik verstärkten sich gegenseitig. Die Kontakte eröffneten Zugang zu einem Publikum, das über die formale Mitgliedschaft in der AfD hinausging. [39]

Identitäre Kooperation: Auftritte, Sprache und politische Zustimmung
Am 17. Juni 2017 nahmen Teske und Mergard an einer Demonstration der Identitären Bewegung in Berlin teil. Die taz belegte ihre Anwesenheit fotografisch. Zuvor hatte Teske behauptet, keine Kontakte zur IB zu haben. Mergard rechtfertigte den gemeinsamen Auftritt anschließend mit einer engen Auslegung des Unvereinbarkeitsbeschlusses: Untersagt seien exponierte Aufgaben wie Reden oder Ordnerdienste, während eine allgemeine Teilnahme zulässig bleibe. Der damalige stellvertretende JA-Bundesvorsitzende Krzysztof Walczak widersprach dieser Interpretation. [4]
Wie Teske selbst die Bewegung bewertete, dokumentierte der Weser-Kurier im August 2017: „Die Identitären machen gute Aktionen und werden zu Unrecht vom Verfassungsschutz beobachtet.“ Beim Bremer Wahlkampfauftritt Angela Merkels verteilten AfD-, JA- und IB-Akteur:innen gemeinsam Flugblätter. Frank Magnitz erklärte dies mit persönlichen Bekanntschaften und bestritt eine koordinierte Aktion. Der Zeitungsbericht enthielt zugleich eine kritische Einordnung der IB und ihrer Funktion als Zugang zur extremen Rechten. [5]
Die wiederkehrende Berufung auf private Teilnahme verengte die politische Frage auf den formalen Status einzelner Auftritte. Für die öffentliche Wirkung war entscheidend, dass Parteifunktionäre mit der Bewegung demonstrierten, ihre Aktionen verteidigten und ihre Botschaften verbreiteten. Auf diese Weise erhielt die IB Zustimmung aus einer Partei, deren Beschlüsse eine Abgrenzung behaupteten.

Hinzu kam die gemeinsame Sprache. Das von netzpolitik.org veröffentlichte AfD-Gutachten dokumentiert Teskes Verknüpfung des „großen Austauschs“ mit „Remigration“. Die Erzählung deutet Einwanderung zum Angriff auf ein ethnisch gedachtes Volk um; Ausgrenzung erscheint als Wiederherstellung einer bedrohten Ordnung. Dass die Bremer JA im August 2017 Schicks Werbung für den Podcast „90 Grad“ im Zusammenhang mit „Defend Europe“ teilte, zeigt zugleich den Transport solcher Inhalte zwischen Parteijugend und identitärem Medienumfeld. [6]

Rassistische Zugehörigkeit und Angriffe auf solidarisches Engagement
Unter Teskes Vorsitz veröffentlichte die Bremer JA im Mai 2018 den Satz: „Man kann aus Arabern keine Deutschen zaubern.“ Dokumentiert ist er im Bremer Verfassungsschutzbericht 2018. Er bestreitet arabischen Kindern die Möglichkeit, als Deutsche dazuzugehören. Die Aussage behandelt zugeschriebene Herkunft als unveränderliche Grenze und entwertet damit Integration und gleiche staatsbürgerliche Zugehörigkeit. Verantwortlich für die Veröffentlichung war der von Teske geführte Verband. [7]
Im August 2018 erschien auf der Facebook-Seite der JA ein Foto eines entwendeten Seebrücke-Transparents. Es hatte für die Rettung von Menschen aus Seenot geworben. Gegenüber der taz verteidigte Teske die Entfernung angeblich illegaler Banner. Zugleich bezeichnete er Seenotrettung als notwendig, erklärte die Praxis jedoch zur „Schlepperei“, wenn Gerettete anschließend nicht in ihre Heimatländer zurückgebracht würden. Seine Stellungnahme unterwarf die Rettung einer politischen Rückführungsforderung und diskreditierte die Arbeit der Initiative. [8]
Nach Bekanntwerden der Verfassungsschutzbeobachtung der Bremer JA im September 2018 gab Teske dem rechten Netzwerk „Ein Prozent“ ein Interview. Unsere damalige Recherche „Unbeirrt identitär“ dokumentiert, wie er die Beobachtung als politisch motiviert abwehrte. Die taz hielt 2024 außerdem fest, dass er sich selbst als Fördermitglied von „Ein Prozent“ bezeichnete. Der Verein war damit sowohl publizistische Bühne als auch Teil seines erklärten politischen Unterstützungsumfelds. [40] [14]
Presse unter Druck, Zugang zum Parlament kontrolliert
Zum politischen Profil gehört Teskes Umgang mit kritischer Öffentlichkeit. Über einen Bremer AfD-Parteitag im Juni 2018 berichteten Andrea Röpke und Sven-Michael Veit in der taz, Teske habe die Löschung von Aufnahmen verlangt und eine Reporterin mit der Schulter gegen ein Auto gedrückt. Ein Polizist sei dazwischengegangen. Der Bericht beschreibt eine konkrete körperliche Behinderung journalistischer Arbeit im Umfeld einer Parteiveranstaltung. Teske trat darin als Funktionär auf, der die Dokumentation des Parteitags unterbinden wollte. [10]
Eine andere Form der Zugangskontrolle schilderte Gareth Joswig am 26. Oktober 2018. Bei einer von Magnitz organisierten Veranstaltung in der Bremer Bürgerschaft stand Teske am Besuchereingang. Nach dem taz-Bericht wurden zunächst persönlich eingeladene AfD-Gäste eingelassen, anschließend Presse und weitere Öffentlichkeit. Auf dem Podium saß unter anderem Benedikt Kaiser, für den Teske später einen Arbeitsplatz im Bundestag bereitstellen sollte. Bereits in Bremen waren beide somit am selben politischen Veranstaltungszusammenhang beteiligt. [11]
Die Bürgerschaft erklärte damals, Teske habe eingeladene Personen identifizieren sollen; das Hausrecht sei bei der Parlamentsverwaltung geblieben. Der Reporter beschrieb demgegenüber konkrete Situationen, in denen Teske über den Zutritt mitentschied. Dieser Widerspruch ist politisch aufschlussreich: Eine Parlamentsveranstaltung verschaffte rechten Akteur:innen einen repräsentativen Raum, während die Beteiligung kritischer Öffentlichkeit durch parteiliche Auswahl eingeschränkt wurde. [11]
Vom Streit mit Magnitz in Höckes organisatorisches Zentrum
Parlamentarische Beschäftigung war schon vor dem Wechsel nach Thüringen ein Bestandteil von Teskes Laufbahn. Im April 2018 dokumentierten taz-Recherchen die regelmäßige gemeinsame Anwesenheit von Teske und Jonas Schick im entstehenden Magnitz-Regionalbüro. Magnitz bestätigte gegenüber Radio Bremen zwei Teilzeitstellen für den Büroaufbau. Die Recherchen machen sichtbar, wie ein Abgeordnetenbüro Menschen aus Parteijugend und identitärem Umfeld in einen gemeinsamen Arbeitszusammenhang brachte. [9]
Ende 2018 zerbrach die Zusammenarbeit mit der Bremer Parteiführung. Die JA verweigerte die vom Landesvorstand empfohlene Selbstauflösung. Gleichzeitig ging es um die Besetzung der Bürgerschaftsliste: Teske bestätigte gegenüber der taz das Ziel eines Platzes unter den ersten drei; Alexander Tassis unterstützte ihn öffentlich. Bei der Listenaufstellung im Januar 2019 trat Teske nach der damaligen Berichterstattung schließlich nicht an. Der Konflikt verband persönliche Machtansprüche mit dem taktischen Umgang mit einer öffentlich belasteten Jugendorganisation. [12] [13]
2019 wechselte Teske nach Thüringen und arbeitete bis 2025 als Büroleiter Björn Höckes. Ein taz-Porträt zur Landtagswahl 2024 beschrieb ihn als regelmäßig an Höckes Seite präsenten Mitarbeiter. Diese Position bedeutete dauerhafte Nähe zum politischen Zentrum des Landesverbands und Erfahrung mit dessen öffentlichem Auftreten. Der spätere eigene Mandatsgewinn baute auf jahrelanger Arbeit innerhalb dieses Apparats auf. [2] [14]
Seine Kandidatur im Kyffhäuserkreis 2024 stand im Zusammenhang mit einem Machtkampf um aussichtsreiche Wahlkreise. Die taz berichtete über die Platzierung enger Mitarbeiter von Höcke und Stefan Möller; innerparteiliche Gegner kritisierten dieses Vorgehen. Teske erhielt im Wahlkreis Kyffhäuserkreis I 36,6 Prozent, Stefan Schard von der CDU 42,0 Prozent. Das Direktmandat ging an Schard. Der Weg ins Parlament führte für Teske anschließend über die Bundestagswahl 2025 in Südthüringen. [15] [16]
Mit Teske zogen auch Torben Braga und Stefan Möller in den Bundestag ein. Die Jungle World analysierte diesen Personalwechsel als Stärkung von Höckes völkischem Lager in der neuen AfD-Fraktion. Seine politische Bedeutung reicht dadurch über den einzelnen Wahlkreis hinaus: Langjährige Vertraute des Thüringer Landeschefs besetzen nun bundespolitische Positionen und bringen ihre Arbeitsbeziehungen mit. [17]
Benedikt Kaiser: Mitarbeiter, Mitautor politischer Öffentlichkeit, Netzwerkpartner
Seit April 2025 beschäftigt Teske den neurechten Publizisten Benedikt Kaiser als wissenschaftlichen Mitarbeiter. Annika Leister recherchierte für t-online dessen Wechsel aus dem Büro des ausgeschiedenen AfD-Abgeordneten Jürgen Pohl. Teske begründete die Einstellung mit langjähriger Bekanntschaft und fachlicher Expertise. Kaiser, früher in der Neonaziszene aktiv, erhielt damit eine neue parlamentarische Beschäftigung. Teske erklärte zugleich, die Zusammenarbeit mit Höcke eng fortsetzen und die Thüringer Landesgruppe stärker mit dem Landesvorstand verbinden zu wollen. [18]
Kaisers Buch „Solidarischer Patriotismus“ liefert ein programmatisches Bindeglied zur Sozialpolitik. Die Verlagsbeschreibung bei Antaios verbindet die soziale Frage ausdrücklich mit nationaler Zugehörigkeit und richtet sich auch an die AfD. Als Eigenveröffentlichung macht sie die politische Zielrichtung des Projekts sichtbar: Solidarität soll über die Zugehörigkeit zur Nation bestimmt werden. Teske gibt einem Autor dieser Debatte im Bundestag eine institutionelle Arbeitsgrundlage. [19]
Die Kooperation reicht in die gemeinsame Medienarbeit. Im Podcast „Energie. Mit Robert Teske und Benedikt Kaiser“ behandeln beide sozialpolitische Themen. Die Beschreibung der Folge „Wer rettet uns die Rente?“ vom 26. Juni 2026 stellt Rentenreformen, demografische Entwicklung und Einwanderung nebeneinander und schließt mit der Gegenüberstellung prekärer Renten und Geld für linke NGOs. Bereits der veröffentlichte Ankündigungstext zeigt die politische Verknüpfung: Ein reales Problem sozialer Sicherung wird mit der Abwertung zivilgesellschaftlicher Förderung verbunden. [20]
Für das Arbeitsfeld „Zukunft der Arbeit“ nannte Teske gegenüber t-online außerdem Künstliche Intelligenz als Schwerpunkt. Sie könne aus seiner Sicht helfen, Fachkräftemangel ohne Zuwanderung zu bearbeiten. Damit wird selbst technischer Wandel in seine migrationspolitische Zielsetzung eingeordnet. Die Zusammenarbeit mit Kaiser umfasst Personalpolitik, programmatische Arbeit und die eigene publizistische Vermittlung. [18]
Bürgergeld: soziale Probleme werden nach Herkunft sortiert
Im Bundestagswahlkampf 2025 griff Teske den Anteil ausländischer Bürgergeldbezieher:innen auf. Das MDR-Magazin FAKT ordnete diese Darstellung ein: Mehr als die Hälfte der ausländischen Bezieher:innen waren demnach anerkannte Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine, Syrien und Afghanistan. Die Recherche verband Teskes sozialpolitische Selbstdarstellung mit seiner langjährigen Werbung für millionenfache „Remigration“. Soziale Sicherung und migrationsfeindliche Mobilisierung waren bereits vor seinem Mandatsantritt eng miteinander verschränkt. [21]
Besonders deutlich wird der Ansatz in der Kleinen Anfrage „Anteil von Personen im Bürgergeld (SGB-II-Quoten) im Jahr 2025“ vom 29. Juni 2026. Teske ist neben René Springer und weiteren AfD-Abgeordneten als Antragsteller genannt. Abgefragt werden zahlreiche Schreibweisen von Vornamen wie Mohammed, Ahmad und Aishe sowie unter anderem Olena und Irina, jeweils differenziert nach deutscher und ausländischer Staatsangehörigkeit. Auch verbreitete Namen wie Michael, Thomas und Andreas sind enthalten. Der Fragenkatalog macht vermutete Herkunft bis hinein in die Gruppe deutscher Leistungsberechtigter zum Ordnungskriterium. [22]
Die Regierungsantwort vom 13. Juli 2026 beschreibt die Grenzen der Auswertung ausdrücklich: Für die Namensdaten stehen nur Jobcenter in gemeinsamer Einrichtung zur Verfügung. Der verlangte rückwirkende Stichtag 31. Dezember 2025 ließ sich nicht auswerten; verwendet wurde der 8. Juli 2026. Wer die Antwort als vollständiges Namensbild aller Bürgergeldbezieher:innen zum Jahresende 2025 präsentiert, überschreitet damit ihren Aussagegehalt. [23]
Ein Vorname wird hier zum politischen Signal. Die Sortierung legt nahe, soziale Leistungen über die vermutete Zugehörigkeit ihrer Empfänger:innen zu beurteilen. Gründe für Bedürftigkeit, die Bedingungen des Arbeitsmarkts und unterschiedliche Ausgangslagen treten hinter der Frage zurück, welche Namen als fremd gelesen werden. Darin setzt sich die ethnische Perspektive aus Teskes Bremer Jahren in einem parlamentarischen Instrument fort.
Arbeit und Rente: soziale Schutzversprechen mit nationaler Grenze
Teske greift Belastungen von Beschäftigten durchaus konkret auf. In der Bundestagsdebatte zur Arbeitszeit am 22. Mai 2026 bezeichnete er die AfD als „neue Arbeiterpartei“ und verteidigte etablierte deutsche Standards gegenüber einer Orientierung an EU-Regelungen. Gegenstand der Debatte waren Anträge von Linken und Grünen zum Erhalt des Achtstundentags. Seine Intervention verbindet den Anspruch auf Arbeitnehmervertretung mit der Gegenüberstellung nationaler Errungenschaften und europäischer Bürokratie. [24]
Am 5. Juli 2026 sprach er sich auf abgeordnetenwatch gegen die Kopplung des Renteneintrittsalters an die durchschnittliche Lebenserwartung aus. Er verwies auf die Folgen für Menschen mit jahrzehntelanger körperlicher Arbeit und befürwortete die Unterstützung freiwilliger Weiterarbeit. Seine Antwort ging anschließend in die Forderung über, Ausgaben für NGO-Förderung und Entwicklungshilfe zugunsten der eigenen Bürger:innen umzuschichten. Anerkennung für geleistete Arbeit wird so mit einem Gegensatz zwischen einer anspruchsberechtigten nationalen Gemeinschaft und politisch abgewerteten Ausgaben für andere verknüpft. [25]
Bei globalen Arbeitsbedingungen setzt Teske einen anderen Schwerpunkt. Der AfD-Antrag vom 13. Januar 2026, bei dem er als erster Antragsteller aufgeführt ist, verlangt die ersatzlose Abschaffung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes und ein Vorgehen gegen die entsprechende EU-Richtlinie. Begründet wird dies unter anderem mit Unternehmensbelastungen und behaupteten schädlichen Auswirkungen in Produktionsländern. Die Forderung zielt auf den Abbau jener verbindlichen Sorgfaltspflichten, die Unternehmen zur Auseinandersetzung mit Menschenrechts- und Umweltrisiken in ihren Lieferketten verpflichten. [26]
Die Auswahl der Schutzversprechen macht das politische Profil aus: Für Beschäftigte in Deutschland wird soziale Sicherheit beansprucht, während der grenzüberschreitende Schutz entlang wirtschaftlicher Lieferketten zurückgenommen werden soll. Diese Verbindung von nationalem Sozialversprechen und Entlastung wirtschaftlicher Akteure gehört zur konkreten parlamentarischen Praxis, an der Teskes Selbstbild als Arbeitnehmervertreter zu messen ist.
September 2026: kulturelle Nähe als Voraussetzung der Solidarität
In der Bundestagsdebatte zum Solidarprinzip am 25. September 2026 formulierte Teske den ideologischen Kern dieses Ansatzes besonders deutlich. Solidarität setze kulturelle Nähe, eine positive gemeinsame Identität und Vertrauen voraus. Er betonte die Frage, wer zur Gemeinschaft gehöre, und verlangte, den Sozialstaat patriotisch zu denken. Der Debattenbericht des Bundestags dokumentiert damit die ausdrückliche politische Verbindung von Sozialpolitik und kultureller Zugehörigkeit. [27]
Diese Vorstellung verschiebt den Maßstab sozialer Absicherung. Gleiche soziale Rechte geraten unter den Vorbehalt einer kulturellen Einordnung, über deren Grenzen politisch gestritten und entschieden werden soll. In Verbindung mit der Bürgergeld-Anfrage nach Vornamen entsteht ein zusammenhängendes Bild: Teske thematisiert soziale Not und bietet zugleich Kriterien an, mit denen Menschen als weniger zugehörig markiert werden können. Die soziale Frage wird zum Feld nationaler Grenzziehung.
Demokratieprojekte im Visier: Anfragen als Teil einer Kampagne
Schon 2025 richtete Teske schriftliche Fragen an die Bundesregierung zur Förderung des Jugendhilfevereins Fähre, der Partnerschaft „Suhl bekennt Farbe“ und eines von ihm bezeichneten Bündnisses gegen Rechtsextremismus. Die Antworten vom 2. Juli beziffern unter anderem Fördermittel für den Jugendhilfeverein und erläutern die Unterstützung der Partnerschaft für Demokratie. Gegenstand seiner parlamentarischen Aufmerksamkeit waren damit konkrete örtliche Strukturen demokratischen Engagements. [28]
Eine weitere Anfrage betraf Ende 2025 Thadine. Teske wollte für die Jahre 2020 bis 2024 Bundeszuwendungen an den Verein beziehungsweise dessen Projektträger nach Jahren, Förderprogrammen und Projektzwecken aufgeschlüsselt haben. Die Bundesregierung antwortete am 18. Dezember, Thadine habe in diesem Zeitraum keine Bundeszuwendungen erhalten; Informationen zu Projektträgern lägen ihr insoweit nicht vor. Dieser Befund gehört zur Bewertung des Vorgangs: Die Nachfrage nach Geldflüssen erbrachte für den Verein gerade keinen entsprechenden Förderbeleg. [30]
Cornelius Helmert, Lisa Wagenschwanz und Axel Salheiser ordnen den Vorgang in „Thüringer Zustände 2025“ in eine breitere Kampagne ein. Ihr Beitrag beschreibt, wie Angriffe auf Thadine durch rechte Publizistik und Anfragen auf unterschiedlichen parlamentarischen Ebenen verstärkt wurden. Teskes Frage übertrug das Thema auf die Bundesebene. Die Analyse arbeitet die Verbindung von öffentlicher Skandalisierung, detaillierten Auskunftsverlangen und politischer Delegitimierung heraus. [29]
Der politische Zusammenhang ergibt sich aus dem Zusammenspiel dieser Vorgänge mit Teskes eigenen Äußerungen gegen NGO-Förderung. Initiativen gegen Rechtsextremismus werden als Empfänger fragwürdiger Ausgaben in Stellung gebracht, während soziale Sicherheit als angeblich vernachlässigte Alternative erscheint. Der Konflikt um den Haushalt wird so zugleich zu einem Konflikt um die Legitimität organisierter demokratischer Gegenwehr.
Kritik und Kontrolle werden als politisch gesteuert dargestellt
Auf abgeordnetenwatch wurde Teske gefragt, ob er bei einer gerichtlichen Feststellung der Verfassungsfeindlichkeit aus der AfD austreten würde. In seiner Antwort vom 1. Juli 2026 unterstellte er dem Verfassungsschutz eine politische Agenda und äußerte einen entsprechenden Verdacht gegenüber dem Gutachten der Gesellschaft für Freiheitsrechte. Auch hinter einer gerichtlichen Bewertung auf dieser Grundlage würde er politische Interessen vermuten. Seine eigene Überzeugung von der Partei setzte er dagegen als feststehend. [31]
Die Antwort macht eine wiederkehrende Abwehrstrategie sichtbar: Kritik wird auf die angeblichen Motive der prüfenden Institutionen zurückgeführt. Schon im Bremer Konflikt um die JA-Beobachtung nutzte Teske diesen Deutungsrahmen. Er schafft ein politisches Erklärungsmuster, in dem belastende Befunde als Ausdruck gegnerischer Absichten erscheinen. Dadurch wird die Bindung an das eigene Lager gegen externe Überprüfung abgeschirmt.
Sellner im Landtag: die identitäre Verbindung setzt sich fort
Am 26. Januar 2026 war Teske bei einem Gespräch mit Martin Sellner im Thüringer Landtag anwesend. Die dpa-Berichterstattung stützte sich unter anderem auf veröffentlichte Fotos von AfD-Fraktionsvize Daniel Haseloff; auch Stefan Möller war zu sehen. Nach Haseloffs Angaben ging es um Sellners „Remigrationskonzept“, das Konzept der Thüringer AfD und Unterschiede zwischen beiden. Haseloff bezeichnete den eigenen Ansatz als verfassungskonform. [32]
Sellners Konzept bezieht auch deutsche Staatsbürger:innen mit Einwanderungsgeschichte ein, die er für unzureichend assimiliert hält und durch Druck zum Weggehen bewegen will. Sein Empfang in einem Landesparlament wertete ihn als politischen Gesprächspartner auf. Für Teske verbindet sich damit der frühe öffentliche Beifall für die Identitären mit dem Zugang zu parlamentarischen Räumen: Die seit Bremen dokumentierte Beziehung zum Milieu reicht in seine Zeit als Bundestagsabgeordneter hinein. [32]
Im Juni 2026 gehörte Teske laut ZDF-Recherche neben Höcke, Hans-Christoph Berndt und Fabian Jank zu den Antragstellern eines Vorstoßes zur Überarbeitung der AfD-Unvereinbarkeitsliste. Die vorgeschlagenen Kriterien hätten die Abgrenzung gegenüber extremistischen Organisationen deutlich verengt; zusätzlich war eine Zehnjahresfrist für zurückliegende Mitgliedschaften vorgesehen. Die Initiative zielte damit auf eine organisatorische Öffnung der Partei für Personen aus dem rechten Vorfeld. [33]
Auf dem Erfurter Bundesparteitag wurde dieser Antrag am 4. Juli zurückgezogen, nachdem Alice Weidel eine Überarbeitung der Liste binnen eines Jahres durch den Parteivorstand in Aussicht gestellt hatte. Dokumentiert ist somit Teskes Beteiligung an dem Öffnungsvorstoß und dessen Überführung in einen angekündigten parteiinternen Überarbeitungsprozess. [34]
Kosma 2026: Teske unterstützt die Infrastruktur des rechten Vorfelds
Beim Jungeuropa-Verlagstreffen am 2. Mai 2026 in Kosma bei Altenburg trat die Verbindung von Parlament und rechter Bewegung besonders offen hervor. MOBIT dokumentiert Teskes Anwesenheit sowie eine Präsentationsfläche, auf der ihm und weiteren AfD-Politikern für finanzielle Unterstützung gedankt wurde. An der Veranstaltung nahmen auch Akteure aus organisierten Neonazistrukturen teil. Belltower.News beschreibt das Treffen als Zusammenkunft von AfD, neurechten Publizist:innen und militantem Szenepersonal. [35] [37]
CORRECTIV fragte Teske nach seiner Rolle. In seiner Antwort vom 7. Mai erklärte er die Unterstützung des Treffens zu einem langjährigen Anliegen und betonte die „Verzahnung von Meta- und Realpolitik“. Damit beschrieb er selbst die Verbindung außerparlamentarischer ideologischer Arbeit mit parteipolitischem Handeln als politisches Ziel. Zu den von CORRECTIV benannten Neonazi-Akteuren erklärte er zugleich, ihm seien diese Personenkreise nicht bekannt. Die Recherche veröffentlicht beide Aussagen. [36]
Die dokumentierte Unterstützungsrolle geht über einen Besuch hinaus. Ein Abgeordneter fördert einen Ort, an dem politische Kontakte gepflegt, Bücher beworben und gemeinsame Deutungen verbreitet werden. Kaiser war nach der Belltower-Recherche ebenfalls vor Ort. So treffen Teskes parlamentarische Personalpolitik und seine Unterstützung außerparlamentarischer Publizistik in demselben Veranstaltungszusammenhang aufeinander. [37]
Der Ausdruck „Vorfeld“ beschreibt hier konkrete Infrastruktur: Verlage, Medienformate, Veranstaltungen und ihre Unterstützer:innen. Ihre politische Leistung besteht darin, Ideologie zu verbreiten, Kontakte zu stabilisieren und Personal zusammenzuführen. Teskes ausdrücklich bejahte Verzahnung macht diese Arbeit zu einem Bestandteil seines politischen Projekts.
Was Teskes Laufbahn über das Netzwerk zeigt
In Teskes Laufbahn werden mehrere Formen politischer Zusammenarbeit sichtbar. Mit Mergard baute er die Bremer Jugendorganisation auf; mit Schick teilte er publizistische und berufliche Zusammenhänge. Höckes Büro wurde über Jahre sein politischer Arbeitsplatz. Kaiser erhielt anschließend eine Stelle bei Teske und produziert mit ihm einen Podcast. Sellner wurde zum Gesprächspartner im Landtag, Jungeuropa zum unterstützten Veranstaltungsprojekt. Diese Beziehungen erfüllen unterschiedliche Funktionen und greifen praktisch ineinander.
Der rote Faden ist die Verbindung von Personalaufbau, ethnischer Grenzziehung und institutionellen Ressourcen. Die Bremer JA verbreitete rassistische Vorstellungen von Zugehörigkeit. Im Bundestag erscheinen verwandte politische Deutungen in der Sortierung von Leistungsberechtigten nach Namen und in der kulturellen Begrenzung von Solidarität. Zugleich werden demokratische Initiativen über Förderdebatten angegriffen und rechte Publikations- und Veranstaltungsstrukturen gestärkt.
Damit wächst auch die Bedeutung der Bremer Vorgeschichte. Sie zeigt, wie früh Funktionen in Partei und Jugendverband mit einer Öffnung zum identitären Milieu verbunden waren. Teskes späterer Aufstieg verschaffte diesem politischen Zusammenhang zusätzliche Arbeitsmöglichkeiten, Reichweite und Zugang zum Parlament. Das macht ihn zu einem Organisator, dessen Rolle sich aus der dauerhaften Verbindung von Bewegung, Partei und parlamentarischem Betrieb erschließt.

Vertiefende Bremer Recherche: Der Beitrag „Robert Teske: Von der Bremer AfD-Jugend in Höckes Machtapparat“ zeichnet den Aufstieg aus der Bremer Perspektive nach. Ergänzende Personendossiers behandeln Marvin Mergards Rolle in der Landespartei und Jonas Schicks politischen Werdegang.
Redaktion
AfD Watch Bremen
Quellen und weiterführende Recherchen
Fachjournalistische Recherchen, zivilgesellschaftliche Dokumentationen und historische Bildbelege bilden die Grundlage. Parlamentarische Originaldokumente belegen konkrete Funktionen, Anträge und Antworten. Eigenäußerungen und institutionelle Bewertungen sind entsprechend gekennzeichnet.
Robert Teske: Mandat, Funktionen und berufliche Stationen
Biografische Angaben beruhen auf Selbstauskünften. Die veröffentlichten Funktionsangaben datieren das Ende des Erfurter Stadtratsmandats auf den 30. Juni 2025.
Höckes Büroleiter siegt für AfD im Südthüringer Wahlkreis
Porträt zur Bundestagswahl: berufliche Entwicklung, Höcke-Verbindung und Wahlergebnis.
Bremen 2017: Rechtsextremismus in Fußball und Musik
Dokumentiert unter anderem den Aufstieg Teskes und Mergards in den Bremer AfD-Landesvorstand.
Seit’ an Seit’ mit Identitären
Fotografischer Beleg der Demonstrationsteilnahme; Antworten der Bremer JA und des damaligen JA-Bundesvizevorsitzenden.
AfD demonstriert mit Aktivisten der Identitären Bewegung
Gemeinsamer Protest in Bremen und Teskes ausdrücklich positive Bewertung der IB; der Bericht enthält auch eine kritische Einordnung.
Das Verfassungsschutz-Gutachten zur AfD
Dokumentierte Äußerungen Teskes und Veröffentlichungen der JA. Behördenbewertungen sind als solche zu lesen.
Dokumentation rassistischer Veröffentlichungen der Bremer JA
Beleg des Verbandsbeitrags vom Mai 2018 über arabische Kinder und nationale Zugehörigkeit.
Entwendetes Seebrücke-Transparent, Veröffentlichung durch die JA und Teskes Stellungnahme zur Seenotrettung.
Das rechtsextreme Regionalbüro
Recherche zu Jonas Schick und Robert Teske im Umfeld des Magnitz-Büros sowie Magnitz’ Angaben zur Beschäftigung.
„Verschwinden Sie, zack, zack, zack!“
Bericht über die Behinderung von Journalist:innen beim Bremer AfD-Parteitag; Teskes Verhalten wird konkret beschrieben.
Beobachtungen zur Einlasskontrolle bei der Magnitz-Veranstaltung und die abweichende Darstellung der Bürgerschaftsverwaltung.
Konflikt um die Auflösung der JA, Teskes Listenambitionen und die Unterstützung durch Alexander Tassis.
Bericht zur Bürgerschaftslistenaufstellung und Teskes Verzicht auf die angekündigte Kandidatur.
Teskes Rolle als Höcke-Mitarbeiter, Kontakte zu Schick und seine damalige Selbstauskunft zur Förderung von „Ein Prozent“.
Führerprinzip greift nicht mehr
Parteikonflikte um Direktkandidaturen und die Stellung von Höcke- und Möller-Mitarbeitern in aussichtsreichen Wahlkreisen.
Stefan Schard gewinnt den Wahlkreis Kyffhäuserkreis I
Endergebnis der Direktwahl: 42,0 Prozent für Schard, 36,6 Prozent für Teske.
Analyse des Einzugs von Teske, Torben Braga und Stefan Möller in die neue Bundestagsfraktion.
Rechtsextremer Personalwechsel
Eigene Recherche und Gespräche: Kaisers Beschäftigung, Teskes Arbeitsfeld und die fortgesetzte Zusammenarbeit mit Höcke.
Benedikt Kaiser: Solidarischer Patriotismus
Programmatische Selbstdarstellung des Buchprojekts zur Verbindung von sozialer und nationaler Frage.
Ausgewertet ist die veröffentlichte Folgenbeschreibung des gemeinsamen Podcasts von Teske und Kaiser.
Recherche zum bundespolitischen Aufstieg des Höcke-Umfelds und zur migrationspolitischen Rahmung des Bürgergeldthemas.
Anteil von Personen im Bürgergeld im Jahr 2025
Originalfragen nach Vornamen und Staatsangehörigkeit; Teske ist als Antragsteller aufgeführt.
Antwort auf die Bürgergeld-Anfrage
Die Antwort erläutert den tatsächlichen Auswertungsstichtag und die Beschränkung der Namensdaten auf Jobcenter in gemeinsamer Einrichtung.
Kontroverse über mögliche Aufweichung des Acht-Stunden-Tages
Dokumentation von Teskes Position in der Arbeitszeitdebatte; verlinkt auch die beratenen Anträge.
Teskes Position zum Renteneintrittsalter
Ablehnung einer Kopplung an die Lebenserwartung und Verknüpfung mit Forderungen zur NGO- und Entwicklungshilfefinanzierung.
Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz abschaffen
Teske steht an erster Stelle der Antragsteller. Der Text fordert auch ein Vorgehen gegen die EU-Lieferkettenrichtlinie.
Streit über die Stärkung des Solidarprinzips
Teskes Aussagen über kulturelle Nähe, Zugehörigkeit und einen patriotisch verstandenen Sozialstaat.
Schriftliche Fragen zu Demokratieprojekten in Südthüringen
Fragen Teskes und Regierungsantworten vom 2. Juli 2025 zu örtlichen Initiativen und Fördermitteln.
Mehr als nur Druck: Angriffe auf die demokratische Zivilgesellschaft
Analyse von Cornelius Helmert, Lisa Wagenschwanz und Axel Salheiser; Thadine und Teskes Anfrage werden auf Seiten 14–15 behandelt.
Teskes Frage zur Finanzierung von Thadine
Antwort vom 18. Dezember 2025: keine Bundeszuwendungen an den Verein in den erfragten Jahren 2020 bis 2024.
Teskes Antwort zur möglichen gerichtlichen Bewertung der AfD
Dokumentierte Antwort einschließlich des Hinweises der Plattform auf eine Überarbeitung nach ihrem Moderationskodex.
Thüringer AfD-Vertreter empfangen Martin Sellner im Landtag
Gespräch, Teilnehmer und Haseloffs Darstellung der besprochenen Remigrationskonzepte.
Wie Höcke die AfD für extremistische Kräfte öffnen will
Analyse des Antrags zur Unvereinbarkeitsliste; Teske wird ausdrücklich als Mitantragsteller genannt.
AfD entgeht Parteitags-Kontroverse um Öffnung gegenüber Rechtsextremen
Rücknahme des Antrags nach Weidels Ankündigung einer Überarbeitung durch den Parteivorstand.
Blick 2/2026: Extrem rechte Aktivitäten in Thüringen
Dokumentiert Teskes Anwesenheit beim Jungeuropa-Treffen und seine Nennung unter den finanziellen Unterstützern.
AfD und Neonazis: Abgeordnete sponsern Treffen
Dokumentierte Unterstützungsrolle und Teskes Antwort vom 7. Mai, einschließlich seiner Aussage zu den benannten Neonazi-Akteuren.
Offener Schulterschluss beim Jungeuropa-Treffen
Einordnung des Treffens in Kosma und der dort zusammenkommenden politischen und publizistischen Netzwerke.
Robert Teske: Von der Bremer AfD-Jugend in Höckes Machtapparat
Bremer Entwicklung und historische Bildbelege. Der Beitrag konzentriert sich auf den Aufstieg aus der Bremer Parteijugend.
Bremen 2018: Bedrohungen, „Die Rechte“, „Nordadler“ und die AfD
Dokumentiert unter anderem Teskes Mitwirkung an Jonas Schicks Podcast „90 Grad“ und die Bremer Vernetzung.
Teskes Reaktion auf die Beobachtung der JA und sein Interview für „Ein Prozent“.
