
Zugespielte Exemplare Zugespielte Exemplare extrem rechter Aufkleber. Die im Beitrag beschriebene Zuordnung zu Höns beruht auf den Aussagen der dort genannten Quellen.
Extrem rechte Propaganda im Stadtteil
Im Bunker von Gerald Höns in der Grenzstraße 108 waren Nachdrucke nationalsozialistischer Kriegspropaganda an den Wänden zu sehen. Auch über die Verbreitung extrem rechter Propaganda im öffentlichen Raum liegen der Redaktion Berichte vor: Mehrere Quellen, deren Schilderungen die Redaktion als glaubhaft bewertet, berichteten übereinstimmend, Höns habe in verschiedenen Bremer Stadtteilen Aufkleber der NPD, der „Identitären Bewegung“ und von „Pro Deutschland“ angebracht. Die beschriebenen Motive richten sich insbesondere gegen Migrant:innen, Geflüchtete und Antifaschist:innen. Sie tragen rassistische Ausgrenzung und rechte Feindbilder in den Alltag des Stadtteils.
Den Quellen zufolge führte Höns die Aufkleber in einem Jutestoffbeutel mit sich. Sie schilderten, ihn insbesondere in Walle beim Anbringen an Ampeln, Laternen und Verkehrsschildern beobachtet zu haben. Die Berichte beziehen sich auf damalige Beobachtungen. Eines der im öffentlichen Raum vorgefundenen Propagandamotive hat AfD Watch Bremen fotografisch dokumentiert. Die Zuordnung der beschriebenen Handlungen zu Höns beruht auf den Aussagen der Quellen.
Redaktion
AfD Watch Bremen

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